O - Z

Oberbau

Schichten oberhalb des Planums.
 

 

Oberflächenbehandlung OB

Herstellen einer Schicht z.B. durch Anspritzen mit bitumenhaltigem Bindemittel und anschließendem Abstreuen mit roher oder bindemittelumhüllter Gesteinskörnung.
 

 

Offenporiger Asphalt

Asphalt mit großem Hohlraumgehalt und verbundenen Makroporen zur Lärmminderung und Vermeidung von Aquaplaning.
 

 

Olympiamastix

Abstreuung einer sehr bindemittelreichen Gussasphaltdeckschicht mit Rundkorn.

 

 

Planum

Trennfläche zwischen Oberbau und Unterbau.
 

 

Polymermodifiziertes Bitumen (PmB)

Mit einem oder mehreren organischen Polymeren modifiziertes Bitumen, wodurch die Eigenschaften des Bindemittels gezielt für die besonderen Einsatzzwecke beeinflusst werden.
 

 

Prägen

Verfahren zur Gestaltung der Asphaltoberfläche bei dem durch Einwalzen oder Einrütteln von speziellen Schablonen, die anschließend wieder entfernt werden, Muster oder Figuren erzeugt werden.
 

 

PSV-Wert (Polished Stone Value)

Maß für die Polierresistenz von Gesteinskörnungen

 

 

Quernaht

Siehe Naht.

 

 

Rampenspritzgerät

Gerät zur gleichmäßigen Verteilung von bitumenhaltigem Bindemittel auf einer sauberen, trockenen Unterlage.
 

 

Randausbildung

Herstellung, Formgebung und Verdichtung der freien Ränder sämtlicher Asphaltschichten sowie deren Abdichtung.
 

 

Rauheit

Wesentliche Einflussgröße auf die Griffigkeit einer Deckschicht. Unterschieden wird zwischen Mikro-, Makro- und Megarauheit.
 

 

Raumdichte

Quotient aus Masse und Volumen eines Asphaltprobekörpers.
 

 

Reflexionsverhalten

Eigenschaft einer Fahrbahnoberfläche, auftreffendes Licht wieder abzustrahlen.
 

 

Regelwerk

Liste des derzeit gültigen Technischen Regelwerks unter www.asphalt.de.
 

 

Rohdichte

Quotient aus Masse und Volumen einer Asphaltprobe ohne Hohlräume.
 

 

RStO

Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen.

 

 

Sand

Ehemalige Bezeichnung für feine Gesteinskörnungen.
 

 

Schichtenverbund

Dauerhafte Verbindung zwischen den einzelnen gebundenen Schichten bzw. Lagen einer Verkehrsflächenbefestigung.
 

 

Schlagzertrümmerungswert (SZ-Wert)

Maß für die Widerstandsfähigkeit einer bestimmten Prüfkörnung gegen Schlagbeanspruchung.
 

 

Schleifen

Abtragendes Verfahren zur Bearbeitung der Oberflächen von Asphaltdeckschichten.
 

 

Schottertragschicht

Tragschicht ohne Bindemittel als Bestandteil des Unterbaus.
 

 

Schutzschicht

Asphaltschicht unter der Deckschicht bei Brücken und Trögen zum Schutz der Dichtungsschicht. Sie bildet zusammen mit der Dichtungsschicht die Abdichtung.
 

 

Schwerverkehr

Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t (z.B. LKW, Busse, Sattelzüge).
 

 

SCRIM (Sideway-force Coefficient Routine Investigation Machine)

Messfahrzeug zur Bestimmung der Griffigkeit von Fahrbahnoberflächen.
 

 

Siebanalyse

Bestimmung der Massenanteile der Kornklassen einer Probe durch Siebung mit einem oder mehreren Analysesieben.
 

 

Sieblinie

Darstellung einer Korngrößenverteilung.
 

 

Sonderbindemittel

Bindemittel auf bitumenhaltiger Basis, die besondere Eigenschaften haben und nicht in den Normen enthalten sind.
 

 

Splitt

Ehemalige Bezeichnung für grobe Gesteinskörnungen (Sonderform: Edelsplitt).
 

 

Splittmastixasphalt

Mit bitumenhaltigem Bindemittel gebundenes Gesteinskörnungsgemisch mit unstetiger Sieblinie und stabilisierenden Zusätzen.
 

 

Spurbahn

Befestigung ländlicher Wege nur im Bereich der Rollspur.
 

 

Stabilisierender Zusatz

Zusatz zum Asphalt, um ein Ablaufen des Bindemittels bei Herstellung, Transport und Einbau des heißen Mischgutes zu verhindern. Stabilisierende Zusätze haben keinen Einfluss auf den Verformungswiderstand.
 

 

Strahlen

Abtragendes Verfahren zur Bearbeitung der Oberflächen von Asphaltdeckschichten. Es gibt Sand-, Kugel- und Hochdruckwasserstrahlen.
 

 

Straßenbaubitumen

Bitumen nach DIN EN 12591.
 

 

Straßenfertiger

Selbst fahrendes Gerät zum Einbau von Asphaltmischgut. Möglich sind Einbaubreiten ab 0,5 m.
 

 

Säureresistenz

Durch Verwendung von säureresistenten Gesteinskörnungen kann Asphalt bei entsprechend dichter Zusammensetzung säureresistent hergestellt werden.

 

 

Technisches Regelwerk

Liste des derzeit gültigen Technischen Regelwerks unter www.asphalt.de.
 

 

Temperaturabsenkung

Reduzierung der Herstell- und Verarbeitungstemperaturen von Asphaltmischgut gegenüber den für die jeweilige Asphaltmischgutart üblichen Temperaturen.
 

 

Tiefeinbau

vollständiger Ersatz des vorhandenen Oberbaus.
 

 

Tragdeckschicht

Siehe Asphalttragdeckschicht.

 

 

Unterbau

Schichten zwischen Oberbau und Unterboden.


 

 

Verdichtung

Verringerung der Hohlräume in Böden, Baustoffen oder Baustoffgemischen durch mechanische Einwirkungen zur Erzielung einer größeren Lagerungsdichte.
 

 

Verdichtungsgrad

Quotient aus der Raumdichte eines Ausbaustücks und der Raumdichte von mit genormter Verdichtungsarbeit hergestellten Probekörpern, die aus der zugehörigen Mischgutprobe einer bitumenhaltigen Masse normgerecht hergestellt wurden.
 

 

Viskositätsmindernde Zusätze

Zusätze zum Asphaltmischgut, die die Viskosität des Bindemittels herabsetzen und dadurch Herstellung und Einbau bei geringeren als den üblichen Temperaturen ermöglichen bzw. Herstellung und Einbau erleichtern.
 

 

Vorschriften

Liste des derzeit gültigen Technischen Regelwerks unter www.asphalt.de.

 

 

Walzasphalt

Sammelbegriff für Asphalt, der durch Walzen verdichtet wird.
 

 

Wasserdurchlässiger Asphalt

Asphalt mit untereinander verbundenen Hohlräumen zur Ableitung von Oberflächenwasser in den Untergrund (Entsiegelung von Flächen).
 

 

Wassergefährdung

Bitumen und Asphalt sind keine wassergefährdenden Stoffe.
 

 

Wiederverwertung

Ausbauasphalt kann zu 100 % bei der Herstellung von Asphaltmischgut im Heißmischverfahren wiederverwertet werden. Diese Verwertung stellt die höchstwertige Verwertungsform dar, die gemäß Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) anzustreben ist.

 

 

Zustandserfassung

Ermittlung und anschließende Beschreibung des Zustandes einer Verkehrsfläche durch die Summe der Zustandsmerkmale.

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