Grindelhof, Hamburg

Die Umgestaltung des Straßenzuges Grindelhof im Universitätsviertel in Hamburg wurde über mehrere Jahre sehr kontrovers diskutiert. Die unterschiedlichen Ansprüche an den öffentlichen Raum wurden hauptsächlich aus den intensiven Nutzungen abgeleitet, die durch starke Fußgängerströme, hohe Aufenthaltsansprüche aus Randnutzungen (Kino, Café, Einzelhandel, Dienstleistungen), den Universitätszugang, einen Parkplatz und häufige Be-/Entladevorgänge geprägt waren. Das Konzept sah die Einrichtung des Grindelhofes als Einbahnstraße und die daraus erwachsende Möglichkeit zur Neuordnung des Straßenraumes vor.
Durch die Umsetzung wurden eine verbesserte Situation für Radfahrer und eine erhebliche Steigerung der Aufenthaltsqualität erreicht, die sich, von den Randnutzungen mitgetragen, sehr positiv auf den Erlebniswert des öffentlichen Raumes auswirken. Die Behinderungen der Verkehrsteilnehmer durch illegal abgestellte Fahrzeuge wurde trotz gleich bleibend hohen Parkdrucks infolge Neuordnung des Parkraumes erheblich verringert.


Bei dem Straßenzug Grindelhof handelt es sich um eine typische innerstädtische Hauptverkehrsstraße mit den ihr eigenen multifunktionalen Anforderungen. Durchfahren, Laden/Liefern, Einkaufen, Aufenthalt, Wohnen und Arbeiten.

 

Die Planer:
ARGUS
Stadt- und Verkehrsplanung
Dipl.-Ing. Rolf Sachau
Dipl.-Ing. Konrad Rothfuchs
Schaartor 1
20459 Hamburg
Telefon: 040 - 30 97 09-0
Telefax: 040 - 30 97 09


Auftraggeber:
Freie und Hansestadt Hamburg, Baubehörde

 


Baumassnahme: Wohnstraßen
Ausführungsart: Baustoffkombinationen mit Asphalt
Bundesland: Niedersachsen / Bremen / Hamburg
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