Asphalt auch bei Hitze standfest
16.07.2010
Asphalt ist ein witterungsbeständiger Baustoff. Extreme Kälte oder extreme Hitze können ihm in Prinzip nichts anhaben. Dies gilt sowohl für das Autobahnnetz, für hochbelastete Flächen aber auch für kommunale Straßen und Plätze – es kommt in der Regel zu keiner diesbezüglichen Schadensbildung.
Entscheidend für die Standfestigkeit des Asphaltes ist dabei das Mischungsverhältnis von Bitumen und Ge-stein. Damit der Belag nicht aufweicht, sind so genannte Bauklassen festgelegt. Bei Beachtung der ausrei-chenden Bauklasse für den jeweiligen Straßenabschnitt sind Folgen im Asphaltbelag praktisch ausgeschlossen.
Das es dennoch in Einzelfällen beispielsweise vor Ampeln, wo die Motoren stehender Lkw zusätzlich Hitze auf den Belag abstrahlen und durch Beschleunigungs- und Bremsverhalten große Kräfte einwirken, zu leichten Verformungen kommt, ist maßgeblich auf eine ungenügende Mischgutzusammensetzung zurückzuführen. Hingegen bieten Hochstandfesten Asphalte, wie sie meistens in diesen Bereichen verwendet werden, ausreichend Schutz auch vor Verformungen bei Hitze.
Neben seiner Standfestigkeit auch bei großer Hitze bietet Asphalt im Sommer bei hohen Temperaturen aber auch eine Reihe von weiteren Vorteilen: Beispielsweise ausgeführt als wasserdurchlässiger Asphalt ist er in der Lage die heftigen Niederschläge bei Hitzegewittern in den Untergrund abzuführen ohne die Kanalisation zu belasten. Darüber hinaus kann Asphalt mit Aufhellern versehen die Sonnenstrahlen reflektieren und für weniger Erhitzung in den Städten sorgen. Und nicht zuletzt sorgt er als leiser Fahrbahnbelag auch dafür, dass nachts bei drückender Schwüle die Fenster des Schlafzimmers aufgelassen werden können, ohne den verdienten Schlaf zu stören.
Kontakt:
Bernd Hinrichs
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Asphaltverband (DAV) e.V.
Schieffelingsweg 6
53123 Bonn
Tel.: 0228 / 97965-19
Fax: 0228 / 97965-11
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